Deutschland bestellt seine ersten 84 radgebundenen RCH155-Haubitzen

Alemanha encomenda seus primeiros 84 obuseiros sobre rodas RCH155
Deutschland bestellt seine ersten 84 Radhaubitzen RCH155 (Foto: Rheinmetall)

Deutschland hat die ersten 84 Radhaubitzen RCH155 bestellt — ein Vertrag im Wert von 1,4 Milliarden US‑Dollar, der an das deutsche Unternehmen ARTEC GmbH vergeben wurde.

Laut dem Defence Blog ist der Kauf Teil einer Rahmenvereinbarung zwischen ARTEC und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die die Beschaffung von bis zu 500 Systemen vorsieht. Die Auslieferungen sind für den Zeitraum zwischen 2027 und 2029 geplant.

ARTEC ist ein Joint Venture zwischen KNDS Germany und Rheinmetall Landsysteme GmbH und verantwortlich für die geschützte Fahrzeugfamilie Boxer. Im Rahmen des Programms wird Rheinmetall ARTEC mit elektrischen Systemen, Software sowie 155‑mm‑Waffensystemen für den RCH155 beliefern.

Der RCH155 — die Abkürzung für „Remote Controlled Howitzer 155 mm“ — kombiniert das automatisch und fernbedient betriebene Artilleriegeschützmodul mit dem Schutz und der Mobilität des Radpanzerfahrzeugs Boxer.

Das System wurde entwickelt, um Feuerkraft und Reichweite einer Panzerhaubitze bereitzustellen und gleichzeitig eine höhere Mobilität auf Straßen sowie einen reduzierten Personalbedarf zu ermöglichen.

Nach Angaben des Unternehmens erlaubt das vollautomatische Waffensystem Schießen aus der Bewegung heraus — eine Fähigkeit, die darauf abzielt, die Verwundbarkeit während „Hit‑and‑Run“-Operationen zu verringern. Ziele können präzise auf Entfernungen von bis zu 40 Kilometern bekämpft werden.

Das System wurde außerdem für schnelle Einsatzbereitschaft und langandauernde Operationen über weite Distanzen auf Straßen ausgelegt, was den Schwerpunkt auf Mobilität widerspiegelt. Dank seines hohen Automatisierungsgrades kann der RCH155 mit einer reduzierten Besatzung von nur zwei Soldaten — einem Kommandanten und einem Fahrer — betrieben werden. Dieses Design zielt darauf ab, den Personalbedarf zu senken, während die Artillerieleistungsfähigkeit erhalten bleibt.

Foto: Rheinmetall. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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